Arp Schnitger Broschüre

Arp Schnitger in seiner Zeit (1684-1719) – eine Broschüre, zusammengestellt von Frau Dr. Dorothea Schröder im Auftrag der Arp Schnitger Gesellschaft, gefördert durch die Orgel-Kampagne 2019: HOCH EMPOR von Musikland Niedersachsen gGmbH und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen.

Es handelt sich um eine illustrierte Broschüre, die in Art einer horizontal verlaufenden Zeitleiste Schnitgers Leben mit Daten aus folgenden Bereichen verknüpft: Zeitgeschichte, Musik, Bildende Kunst, Literatur/Theater, Lebenskultur/Alltagswelt, Naturwissenschaften, Erfindungen, Entdeckungsreisen. Der Zeitbereich schließt die Vorgänger und Nachfolger Schnitgers ein.
Die Publikation ist nach wissenschaftlichen Kriterien fachmännisch erstellt worden und möchte in ästhetisch ansprechender Form eine breite Öffentlichkeit für das Leben und Werk Arp Schnitgers interessieren. Ein Glossar und Literaturhinweise am Ende der Broschüre tragen dazu bei, das Interesse der Leser zu vertiefen.

Bestellungen möglich unter info@arp-schnitger-gesellschaft.de

Vortragsreihe 2019

Neue Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft sollen in vier Vorträgen “beleuchtet” werden.

Eine ausführliche Beschreibung findet sich hier!

Alle Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Arp-Schnitger-Haus, Raiffeisenstr. 19, 26919 Brake/Golzwarden statt.

1. Vortrag – Freitag, 11. Oktober:

Christian Michel
“Opera ARPII SNIDSGERI…” – Arp Schnitger und sein Werk im Spiegel barocker Gelegenheitslyrik

2. Vortrag – Freitag, 25. Oktober:

Dr. Krzysztof Urbaniak
Johann Balthasar Held und Johann Michael Röder – Entwicklung des Schnitgerschen Orgelkonzeptes östlich der Oder

3. Vortrag – Freirag, 8. November:

Dr. Dorothea Schröder
Arp Schnitger auf dem Jungfernstieg – Ein virtueller Rundgang durch das barocke Hamburg

4. Vortrag – Freitag, 22. November:

Dr. Dietrich Diederichs-Gottschalk
Und es war Hus! … Die Geschichte der Hus-Schnitger-Orgel von 1673 in der St. Johanniskirche zu Sandstedt an der Unterweser

Arp Schnitger Jubiläumsjahr 2019 (300. Todestag)

Im Jahr des 300.Todestages von Arp Schnitger wird mit einem reichhaltigen kulturellen Angebot des berühmten in Schmalenfleth geborenen Orgelbauers gedacht.

Unter den folgende Links kann man weitere Informationen zu Arp Schnitger und heutigen Orgelbaumeistern finden:

Sendereihe “Eine Stradivari der Orgel”:
Harald Vogel stellt im Gespräch mit Hans-Heinrich Raab die norddeutschen Schnitger-Orgeln vor:

Mitgliederversammlung 2018 – Einblicke

von links: Thümler, Davidsson, Bahlmann, Janssen-Kucz

An der diesjährigen Mitgliederversammlung in Golzwarden nahmen auch unsere neue Schirmherrin, die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, Frau Meta Janssen-Kucz, und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Herr Björn Thümler, teil. Sie wurden herzlich begrüßt von den beiden Vorsitzenden der Arp Schnitger Gesellschaft, Prof. Dr. Hans Davidsson und Helmut Bahlmann.

von links: Golon, Bahlmann, Janssen-Kucz, Davidsson

Den Festvortrag “Wie Arp Schnitger mich lehrte, die deutsche Kurrentschrift zu lernen…, ein Kind vom Dorfe entdeckt die Faszination der norddeutschen Orgelwelt” hielt der Orgelwissenschaftler und Pfarrer i. R., Peter Golon, aus Stade.
Für seine verdienstvollen Beiträge zur Orgelkultur in Norddeutschland überreichte unsere Schirmherrin, Frau Meta Janssen-Kucz, Peter Golon die Arp-Schnitger-Verdienstmedaille.

Arp Schnitger Porträt

Forschung zum Arp Schnitger Porträt

Mit großer Freude können die Arp Schnitger Gesellschaft e.V. und die Ev. – luth. Kirchengemeinde Hamburg-Neuenfelde als Herausgeber demnächst die wissenschaftliche Monographie über das Orgelemporenbildwerk in Golzwarden und Neuenfelde mit dem Titel: Mein Schall aufs Ewig weist, von Dietrich Diederichs-Gottschalk der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Präsentation findet statt am 18. November in der Golzwarder Kirche.

Nordsee-Zeitung Bremerhaven

Sensationelle Entdeckung

Die umfangreiche Werkliste Arp Schnitgers muß um ein neu entdecktes Exemplar einer Hausorgel erweitert werden.

Ein bislang als verschollen geglaubtes Instrument aus der Werkstatt Schnitgers wurde jetzt im vorpommerschen Deyelsdorf durch Jan von Busch eindeutig identifiziert als jene Hausorgel, die einst für Dr. Johann Friedrich Mayer, Hauptpastor an St. Jacobi, Hamburg, bestimmt war.

Diese spektakuläre Entdeckung ist veröffentlicht in der neuesten Ausgabe von “ARS ORGANI” Jahrgang 62, Heft 3, Seite 141ff.